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Der Knochenmann - Kinostart am 20. Februar 2009 |
Wolf Haas muss sich wohl gefühlt haben wie Tischlermeister Geppetto, als er Josef Hader kennen gelernt hat. Wie der lebenserfüllte Pinocchio stand vor ihm nämlich die leibhaftig gewordene Romanfigur Simon Brenner. Hader ist Brenner oder Brenner ist er selbst - man weiß es nicht, es ist jedenfalls eine geniale Besetzung, die sich hier fortsetzt.
Es ist also schon wieder was passiert. In einem Bordell in Bratislava fliegt ein Mann aus dem Fenster. Später wird der Wirt des Löschenkohls, der bekannt für seine Backhendeln ist, mit einem Video erpresst, wo er Teil des Gerangels im Bordellzimmer ist. Er zahlt viel Geld, der Sohn vom Wirten weiß nicht, wo das viele Geld hingeht, das dem Betrieb fehlt, ein sehr gespanntes Vater-Sohn Verhältnis entsteht. Brenner kommt wieder mal ganz zufällig dazu - eigentlich nämlich im Auftrag von Berti, für den er eine Autoleasing-Rate einholen soll... Dieser Film lässt das österreichische Filmherz höher schlagen. Eine gelungene Mischung aus Hader-/Brenner-/Haas-Schmäh und spannend grausigem Krimi. Man muss sich zwar schon gewöhnen an das ganze Hendelgehacke, die vielen Knochen (man kommt sich manchmal vor wie im zweiten Teil von "Unser täglich Brot") und die Menschen, die wie Tiere an ihren Achillessehnen aufgehängt werden. Man wird aber begeistert aus dem Kino gehen!
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